Kurt Hemmer - seit 50 Jahren im Maler - und Lackiererhandwerk (2011)

 

Kurt Hemmer feiert ein ganz seltenes Arbeitsjubiläum. Seit 50 Jahren ist er im Maler- und Lackiererhandwerk tätig. Es gibt sie noch, die seltenen Arbeitsjubiläen:

Die meisten Menschen bereiten sich mit 57, 58 Jahren auf ihre Rente oder Pension vor, in Altersteilzeit oder vorgezogenen Ruhestand. Für Kurt Hemmer aus Geroldswind war das kein Thema: Mit 54 Jahren hat er nochmals den Betrieb gewechselt und ist erst jetzt, im Alter von 65 Jahren und nach 50 Jahren ununterbrochener Tätigkeit als Maler, Putzer und Lackierer, in Rente gegangen. Der gebürtige Eberner trat nach der Schule bei der Firma Michael Klee in Ebern die Lehre zum Tünchner an, die er nach drei Jahren erfolgreich beendete. Ein Jahr arbeitete er noch dort, in den folgenden Jahren war er bei den Firmen Fromm(Untermerzbach), Scheinost (Mürsbach) und Barnickel (Friesen) tätig. Während seiner beruflichen Laufbahn bildete er sich weiter: Zum einen als Fachkraft für Arbeitssicherheit der Berufsgenossenschaft, zum anderen absolvierte er die Ausbildereignungsprüfung, womit er offiziell ausbilden durfte. So war er unter anderemviele Jahre Lehrlingswart bei der Handwerkskammer Oberfranken. „Was ging, habe ich mitgenommen“, blickt Hemmer zurück auf sein abwechslungsreiches Arbeitsleben und meint damit die Lehrgänge und Seminare.Rund 50 Lehrlinge habe er´ausgebildet, „und von denen ist keiner bei der Abschlussprüfung durchgefallen“. Erst wollte er Maurer werden, doch dann hat er Maurer bei der Arbeit gesehen wie sie die Weigang Organisation in Ebern gebaut haben – „und die waren jeden Tag dreckig. Das hat mich abgeschreckt“. Als dieMaler wiedermal in seinem Elternhaus waren, haben ihn die Farben interessiert, „wieman sie mischt und was man mit ihnen machen kann. „Ich bin mit Leib und Seele Maler“. Als Maler komme man „fast jeden Tag in ein anderes Haus“. Er hat beim Sanieren und Restaurieren vieler heimischer Kirchen und öffentlicher Gebäude mitgewirkt, so in den vergangenen Jahren in Bischwind, in Gleismuthhausen, Zaugendorf oder in Jesserndorf, zuerst in der evangelischen dann in der katholischen Kirche. Seine größte Aufgabe in seinem Berufsleben aber war der einjährige Umbau der Weberei in Kulmbach zumEinkaufszentrum Fritz. Auch an das Ämtergebäude in Kronach oder in Altenbanz erinnert er sich noch, sowie an das Restaurieren des Orgelgehäuses in der St. Oswald-Kirche in Dürrenried im Jahr 2009. Seit seiner Heirat 1972 steht seine Frau mit ihm jeden Tag um5 Uhr auf und macht ihm den Kaffeetisch „seit 38 Jahren“. 

 

Kurt Hemmer wurde von der Handwerkskammer Unterfranken (würzburg) geehrt. Carsten Martin, dankte bei einer Feierstunde dem Jubilar und überreichte ihm die Ehrenurkunde der Handwerkskammer. Carsten Martin lobte den Jubilar als „ein Vorbild für die Lehrlinge“, der sehr pflegsam mit Werkzeugen und Materialien umgegangen und sehr wenig krank gewesen sei. Er habe bereitwillig Überstunden geleistet oder an Samstagen gearbeitet, mit einer Ausnahme:Mittwochs länger arbeiten ging nicht, weil Hemmer dann als Mesner in der Geroldswinder Kirche tätig ist. Vor elf Jahren war Hemmer in den Kraisdorfer Maler- und Verputzerbetrieb eingestiegen, was der Jubilar selbst als „einen Glücksgriff“ bezeichnete und bis heute nicht bereut habe. Er habe in keiner anderen Firma „so ein gutes Arbeitsklima gehabt“. Hemmers große Leidenschaft sei eben die Malerei gewesen so akribisch, wie Kurt Hemmer freihändig die Striche zieht, so akribisch führte er Buch über seine Arbeit. 

 

 

Peter Angebrandt seit 25 Jahren in der Firma Martin (2012)

Peter Angebrandt aus Allertshausen ist seit 25 Jahren in der Firma Martin in Kraisdorf tätig. Aus diesem Anlass wurde '' draußen der Gerüsthalle '' eine kleine Feier veranstaltet. Sein Chef Carsten Martin überreichte dem Jubilar die Ehrenurkunde und das Treuesiegel der Handwerkskammer Unterfranke. Seniorchef Hilmar Martin überreichte im Namen der Firma noch einen Geschenkkorb.

 

 

Albert Martin - seit 25 Jahren in der Firma Martin (1997)

Seit 25 Jahren ist Albert Martin aus Reutersbrunn in der Firma seines Bruders, dem Maler- und Verputzergeschäft Hilmar Martin in Kraisdorf, beschäftigt. Aus diesem Anlass fand im '' Thüringer Hof '' in Altenstein eine Feier statt, bei der Firmenchef Hilmar Martin ihm die Ehrenurkunde und das Treuesiegel der Handwerkskammer für Unterfranken überreichte. Er dankte seinen Bruder, der durch sein fachliches Können und '' das Bemühen um stets sauber ausgeführte Arbeiten bei unseren Kunden '' einen großen Anklang gefunden hätte. Albert Martin sei es hauptsächlich zu verdanken, dass die Firma '' für fachgerechte und qualitiv gute Arbeit bekannt ist '', hob der Firmenchef hervor. Namens der Belegschaft überreichte Manfred Heusinger einen Geschenkkorb an den Jubilar uns dankte für die Zusammenarbeit.

 

 

Bernhard Burkard - seit 25 Jahren in der Firma Martin (1995)

 

Für 25jährige Tätigkeit im Maler- und Verputzerbetrieb Martin in Kraisdorf wurde Bernhard Burkard mit einer Ehrenurkunde und dem Treuesiegel der Handwerkskammer Unterfranken ausgezeichnet. Firmeninhaber Hilmar Martin gratulierte und übergab ein Präsent. Für die Mitarbeiter übermittelte Vorarbeiter Albert Martin die besten Glückwünsche. Beim Seniorchef Anton Martin hatte Burkard die Lehre 1970 begonnen, übrigens zusammen mit seinem jetzigen Chef Hilmar Martin. 

 

 

 


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